RCN 3-Stundenrennen: Intensiver Saisonabschluss mit Höhen und Tiefen

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Updated: Oktober 28, 2015

Neben dem Lauf im Rahmenprogramm des 24h-Rennens gilt der Saisonabschluss für die RCN mit dem 3-Stunden-Rennen als Höhepunkt für die Teilnehmer an dieser Rennserie. Erstmalig zählt diese Veranstaltung auch zur RCN-Meisterschaft und so galt es für alle Beteiligten, am “Schwedenkreuz-Rennen” am 25. Oktober alles zu geben, insbesondere, da noch nicht alle Titel vergeben waren. Gefahren wurde die Nordschleife mit GP-Kurzanbindung, was insgesamt die Streckenlänge auf mehr als 24 km anwachsen ließ. Um 14:45 Uhr startete das Feld in mehreren Startgruppen mit einem fliegenden “Indianapolis-Start” auf der Zielgeraden der GP-Strecke. “Es ist einfach unbeschreiblich, in diesem Pulk von so vielen und schnellen Fahrzeugen aus der Hohenrain-Schikane auf die breite GP-Strecke zu kommen und in das Rennen zu starten”, schwärmt Roitzheim, der sich mit sehr guten Leistungen im Zeittraining mit seinem BMW M3 in der 2. Startergruppe platzieren konnte. Dass er überhaupt in dieses Rennen mit dem M3 gehen konnte, verdankte er einmal mehr seinem gesamten Team, dass mit viel Einsatz in den M3 und einen weiteren BMW einen neuen bzw. revidierten Motor eingebaut und für das Rennen fit gemacht hatte.

“Wir gingen auf Platz 8 (Petersen) bzw. 9 (Roitzheim) in das Rennen. Mit einer geschickten Positionierung gelang es mir, gleich am start vier Plätze gutzumachen. Petersen konnte seinen guten Startplatz bei den anspruchsvollen Bedingungen auf der Strecke halten.” Roitzheim verweist auf die rutschige Strecke, die von den vorherigen Rennen der Youngtimer teilweise sehr verschmutzt worden war.  Doch für Roitzheim sollte es ein kurzes Rennen bleiben. Im Ausgang Fuchsröhre ereilte ihn ein Reifenschaden an einer denkbar ungünstigen Stelle. “Zum einen ist das nicht der beste Ort für einen Reifenplatzer, weil dieser Streckenabschnitt nicht gerade einer der langsameren ist. Wir haben genau hier nach einem Fahrfehler schon ein Auto verloren. Aber dazu kommt noch, dass ich mich mit dem waidwunden M3 noch bis Breidscheid schleppen musste, um dort von meinem Team neue Reifen zu bekommen. Das hat sehr viel Zeit gekostet.” Und so beendete Roitzheim das Rennen auf Platz 11 mit einer Runde Rückstand. Und so setzte man die gesamte Hoffnung auf Petersen, der in seinem BMW konstant gute Zeiten einfuhr und in der Klasse V5 vorne mitmischte. “Leider gab es beim Boxenstopp ein Mißverständnis, so dass ich zu wenig Sprit nachgefüllt bekam. Ich konnte dann nicht mehr voll fahren und fiel auf Platz 4 zurück.” Petersen ist dennoch zufrieden: “Wir hatten schwierige Bedingungen und aufgrund der späten Startzeit und der Umstellung auf die Winterzeit lief das Rennen abends sogar in die Dämmerung hinein. Die Sicht wurde immer schwierger aufgrund des einsetzenden Regens und das Popometer wurde immer wichtiger. Es war ein großartiges Erlebnis, unter diesen Bedingungen zu fahren!” Unkhoff und Moedebeck gingen mit dem BMW 325i an den Start und hatten eine Poleposition herausgefahren. Unkhoff gelang es, in seiner Klasse diese Position bis zum Boxenstopp zu halten. Durch eine etwas längere Standzeit in der Box war Moedebeck dann aber auf P5 zurückgefallen, als er wieder auf die Strecke ging. Aber auch er konnte bei den immer schwieriger werdenden Bedingungen diese Position halten und beendete das Rennen auf P5 in seiner Klasse.

Insgesamt hat Ahrtal-Motorsport damit eine erfolgreiche Saison mit Höhen und Tiefen mit einem hochemotionalen Rennen zum Abschluss gebracht. “Es war ein ganz tolles Rennen und wir hoffen alle, dass wir dieses Rennen in der RCN auch weiterhin als Bestandteil der Serie haben werden!”, bringt es Roitzheim auf den Punkt. Nun bleibt noch ein wenig Zeit, den Einsatzwagen für die Rallye Köln-Ahrweiler fit zu machen und sich auf dieses traditionsreiche Event vorzubereiten. Aber die Gedanken gehen bereits jetzt in die neue Saison. Ahrtal-Motorsport wird auch dann wieder dabei sein, wenn die Motoren in 2016 in der Grünen Hölle aufheulen!

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