Top Ergebnis für Ahrtal-Motorsport

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Updated: Juni 26, 2018

Neu abgestimmtes Fahrzeug erwies sich als konkurrenzfähig. Team sucht einen neuen Hauptsponsor

Nürburg: Das Rennteam Ahrtal-Motorsport hat am vergangenen Samstag beim dritten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) den vierten Platz von 22 Fahrzeugen in der Klasse V4 belegt. Die Fahrer Marc Roitzheim (Grafschaft) und Uwe Petersen aus Wuppertal wechselten sich auf dem BMW E90 ab. Das zweite vom Team eingesetzte Fahrzeug mit Andreas Schmidt am Steuer wurde nach einem Reifenschaden 13. „Es war ein großartiges, aber auch hartes Rennen, wir sind froh, nach einigen Änderungen am Fahrzeug direkt wieder bei der Musik zu sein“, sagte Teamchef Marc Roitzheim.

Im morgendlichen Qualifying, das bei perfekten Wetterbedingungen stattfand, wurde schnell deutlich, dass die Zeiten der gesamten Klasse weiter gefallen waren. Roitzheim brachte das Auto im ersten Versuch nahe an die ersten Plätze, zum Ende des Qualifyings stand dann ein siebter Startplatz zu Buche. Der zweite BMW lief einwandfrei und startete das Rennen von Rang 13. Startfahrer Roitzheim ließ es zunächst ruhiger angehen und konnte anschließend mit schnellen und vor allem fehlerfreien Runden wieder nach vorne fahren. „Das ist richtig hartes Racing da vorne, viele sind dabei auf der Strecke geblieben“, sagte er. In der V4-Klasse mit 22, überwiegend baugleichen Fahrzeugen, fand sich auch Petersen nach dem Wechsel schnell zurecht. Platz vier war dem Duo somit sicher. Der zweite BMW wurde dagegen von einem Reifenschaden zurückgeworfen, das Ergebnis war eine Aufholjagd, die auf Rang 13 endete.

Mit dem vierten Rang verpasste Ahrtal-Motorsport zwar einen Podestplatz, sammelte aber viele Punkte und zwei Pokale: „Das Podium möchten wir aber wieder erreichen, dafür werden wir bis zum nächsten Mal noch etwas optimieren“, sagte Roitzheim. Dazu sucht das Team noch einen neuen Hauptsponsor: „Wir bauen als kleines Privatteam auf Unterstützung von Unternehmen und bieten natürlich neben der Fläche auf dem Fahrzeug noch vieles mehr“, erklärte Roitzheim.  Es folgen nun noch sechs Läufe auf dem Nürburgring – am 7. Juli startet Runde drei der VLN Langstreckenmeisterschaft – das Heimrennen des MSC Adenau.

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